Familien lieben, leben und lachen gemeinsam

Mama, beruhig dich doch mal!

Mama, beruhig dich doch mal!

Wenn die Gefühle on fire sind und die Wut, Enttäuschung, der Frust oder Ärger hochgekocht, ist es nicht immer einfach aus diesem Gefühl auszusteigen und sich zu beruhigen. Heute möchte ich dir, liebe Mama, eine kleine Anleitung an die Hand geben, wie es dir gelingen kann. Es bedarf natürlich etwas Training. Seine eigenen Gefühle zu regulieren ist nicht von heute auf morgen erlernbar. Lege los, sei geduldig mit dir selbst und du wirst es erleben: Es geht!

Eine kleine Anleitung

Wichtig ist es, schnell zu erkennen, dass da ein schweres Gefühl aufsteigt, um es regulieren zu können. Je früher wir die aufsteigende Wut, Angst, … bemerken, je eher können wir uns beruhigen, bevor sie uns vollständig im Griff hat. Wenn wir aufgeregt sind, atmen wir oberflächlich und die Stresshormone, die unser Körper ausschüttet, sorgen für einen erhöhten Stoffwechsel und lassen unser Herz schneller schlagen. Durch bewusstes und tiefes Atmen können wir diese Körperfunktion wieder regulieren und in die Handlungsfähigkeit zurückkommen, die wir verlieren, wenn unsere Stresshormone dafür sorgen, dass unser Körper in Kampfbereitschaft versetzt wird.

Erster Schritt: Dreimal atmen.

Atme dreimal tief ein uns aus. Wenn die Situation es erlaubt, lege gerne auch deine Hand auf den Bauch, um die Atmung noch zu vertiefen. Die andere Hand kannst du auf deine Brust legen. So verbindest du dich wieder mit dir selbst und beruhigst dich in kürzester Zeit.

Wenn du bereits weißt, dass gleich eine Situation bevorsteht, in der mit Stress zu rechnen ist, kannst du diese Übung auch bereits davor machen. So stellst du dich in Ruhe auf diese Situation ein und musst gar nicht erst in den Kampfmodus schalten.

Zweiter Schritt: Beobachterposition finden.

Versuche nun dir selbst ein Gegenüber zu sein. Beobachte dich und versuche herauszufinden, wo du dieses Gefühl der Wut, Angst, Trauer, … spürst. Schnürt sich zum Beispiel dein Hals zusammen oder hörst du dein Herz klopfen? Bekommst du schweißige Hände oder grummelt plötzlich der Bauch? In dem Moment, in dem du „darüber nachdenkst“ und versucht dich zu erinnern, wo du dieses Gefühl gerade als erstes gespürt hast – oder es jetzt noch spürst, „bist du nicht mehr das Gefühl“. Dein Verstand ist wieder angeschaltet und da sich unser Gehirn immer nur um eine Sache kümmern kann, kannst du nicht „über die Angst nachdenken“ und gleichzeitig „Angst haben“. Oder Wut, Frust, Trauer, …!

Was tun, wenn es bereits zu spät ist?

Du wirst nicht von heute auf morgen Meister deine Gefühle werden. Ehrlich gesagt, wirst du das vermutlich nie. Es wird immer Situationen geben, die dich überrumpeln und dich direkt „on fire“ losschicken. Wenn dein antrainiertes Frühwarnsystem also mal nicht funktioniert hat, dann gibt es hier noch zwei Aussteigertipps, die dir helfen können:

Erster Tipp: Energiebahnen

Unter deinem Schlüsselbein versammeln sich sämtliche Energiebahnen. Du kannst dich beruhigen, indem du sie leicht klopfst oder reibst. Nimm deine rechte Hand und klopfe mit Daumen und Mittelfinger leicht auf die beiden Kerben, die sich links und rechts am Schlüsselbein befinden. (In diesem Beitrag findest du die Punkte mit der Ziffer 8 markiert auf dem Bild.)

Zweiter Tipp: Augen bewegen

Lasse deinen Blick im Raum umherschweifen oder blicke aus dem Fenster. Lasse die Augen einen Moment von links nach rechts und von rechts nach links schauen. Wenn du spürst, dass du beim Anblick einer bestimmten Sache, die du nun siehst, ruhiger wirst, lasse den Blick eine Weile ruhen.

Hilft das auch meinem Kind?

Natürlich!! Beruhigen hilft uns allen! Wenn wir unser Kind beruhigen möchten, ist es wichtig, erst selbst ruhig zu sein. Das ist klar. Aber alle Tipps und Tricks, die hier beschrieben sind, sind natürlich auch für die Kinder von großem Wert. Dein Kind wird sich mit dem „Lokalisieren“ des Gefühls anfänglich vielleicht noch schwertun. Das wird vielleicht auch dir selbst so gehen. Doch Kind können das noch leichter, wie wir Erwachsenen lernen und wenn sie es erstmal beherrschen, werden sie wahre Meister im „Gefühle regulieren“.

Wenn es um eine Situation geht, in der du mit deinem Kind gestritten hast oder wütend warst, dann sprich anschließend mit ihm darüber. Lasst die Emotionen verklingen, sammelt euch wieder und gebt euch Zeit. Mit Abstand betrachtet über die Situation reden und dein Kind auch fragen „Was meinst du, wie könnten wir das anders machen?“ – oder lösen – oder die Situation nicht entstehen lassen – oder oder oder. Sprecht über die Dinge. Und lasse dich begeistern, wie lösungsorientiert dein Kind ist. Unsere Kinder sind, was ihr eigenes Verhalten angeht, oftmals viel reflektierter und weiter, wie wir Erwachsenen es uns vorstellen können. Sie wissen meist recht gut, was ihnen nun helfen würde, um nicht im Wutanfall zu landen. Und dann natürlich auch gewähren. Ausprobieren lassen. Denn was soll Schlimmeres passieren, als dass es „nicht klappt“ und der Wutausbruch trotzdem kommt?

Mehr Beruhigung gewünscht?

In unserer first class der love•live•learn family school gibt es in den Fächern „Gefühle“, „Gedanken“ und „Zeit“ viele wertvolle Impulse und Übungen, um noch mehr Beruhigung in dich – als Mama – aber auch in deine Kids und die ganze Familie zu bringen. Schau gerne mal rein: love•live•learn family school!

Ist Schulstress auch in eurer Familie ein Thema?

Schulstress in unserem Leben?

Ja, allerdings! Schulstress ist ein Thema, das wir uns nicht aus den Büchern, Fingern oder dem „Wissen darüber“ ziehen. Wir haben ihn erlebt. Aus allen Perspektiven. Am eigenen Leib, an den eigenen Kindern, an den anvertrauten Schulkindern und auch an den Enkelkindern. Heute gehen wir dafür los, dass die Familien gestärkt werden, denn wir wissen: Es geht auch anders!

Was sagt Madeleine zu ihren Erfahrungen?

„Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich damals nach einer langwierigen Krankheit und einem ewig langen Krankenhausaufenthalt im Englischunterricht saß und Schweißperlen auf der Stirn hatte… in der Hoffnung, dass „er“ mich heute nicht drannimmt. Englischvokabelabfrage hatte schon vor dieser Krankheit für Wallung in meinem Körper gesorgt und nach dieser langen Auszeit war es noch krasser… Ich weiß, dass damals mein Gedanke einfach nur war „Ich hasse Englisch“.
Jahre später unterrichtete ich unter anderem auch Englisch – als Lehrerin. Und was tat ich?? Genau! Ich habe Vokabeln abgefragt. TÄGLICH!! Krass… Das ist eigentlich wirklich krass. Das Vorsingen im Musikunterricht hat zum Glück nicht auch noch Einzug in meine Unterrichtsroutine gefunden, aber die Vokabelabfrage definitiv. Obwohl ich wusste, dass es grausam sein kann. Warum ich das gemacht habe? Weil man in ein Fahrwasser kommt, wenn man in den Schuldienst tritt und das Lehrerzimmerleben mit den Kollegen teilt und die eigene Wahrnehmung plötzlich eine neue Perspektive bekommt. Weil man auf einmal denkt „das ist wichtig, damit die Kids die Vokabeln auch wirklich lernen“…
Heute wird es mir fast schlecht, wenn ich daran denke, wie ich in dieser Zeit gedacht habe. Trotz der eigenen Erfahrungen und inneren Einstellungen etwas anderes tun und damit unter Umständen auch anderen „Schaden“. Nun würde ich nicht sagen, dass ich sicher x Kinder traumatisiert habe. ABER: Ich weiß, auch in meiner Klasse saßen Kinder – wie ich damals – die Schweißperlen auf der Stirn hatten, wenn ich ins Zimmer kam und die Vokabelabfrage bevorstand. Und genau aus diesem Grund bin ich heute nicht mehr aktiv im System, sondern mit Klaus dran eine Schule für Familien zu bauen, in der es Inhalte und Fächer und auch Methoden gibt, die die Kinder stärken und sie weiterbringen. Einfach weil ich heute weiß, dass eine starke Persönlichkeit keine „Vokabelabfrage“ und auch den damit verbundenen Druck nicht braucht.“

Was sagt Klaus dazu?

„Oh ja, den kenne ich auch aus eigener Erfahrung. Auch, wenn das schon einige Jahrzehnte zurück liegt, bekomme ich immer noch ein Grummeln im Bauch, wenn ich an die ein oder andere Situation während meiner Schulzeit denke. Ist das nicht interessant, wie sehr uns Erlebtes aus der Vergangenheit berührt, wenn wir daran denken. Als wäre es eben erst geschehen.
Während meiner Schulzeit habe ich Abfrage-Situationen immer als sehr herausfordernd empfunden und immer gehofft, dass es mich nicht trifft. Stress kam regelmäßig auf, wenn ich in Mathematik an der Tafel etwas „vorrechnen“ sollte, was zwar meistens ganz ok lief, aber immer unangenehm für mich war. Oder Referate zu Themen, die mich partout nicht interessierten. Gedichte vortragen – auswendig – nicht vorlesen. Noch schlimmer: Vorsingen – gruselig! Besonders in der Grundschule hatte ich auch einige Situationen, die ich aus heutiger Sicht und mit meinem Wissen in diesem Bereich als Mobbing bezeichne. Damals war das „nicht so schlimm“ oder noch besser: Mir wurde seitens der Lehrer und auch meiner Eltern gesagt: „…da bist du selbst schuld“! Woran genau und wodurch ich diese „Schuld“ hatte, sagte mir aber niemand.
Wo wäre ich heute, wenn…
Heute weiß ich, dass ich zwar immer mit beteiligt war, denn: JA, auch das Mobbing-Opfer trägt seinen Teil zur Situation bei! Aber ich war nicht schuld. Und sicher gab es Situationen mit Lehrkräften, die sich in der Berufswahl mal gründlich vergriffen hatten. Aber ich möchte hier kein neues Fass aufmachen. Das ist ein ganz anderes Thema. Wer weiß? Sicher wäre ich heute nicht da, wo ich bin und würde hier keinen Text zu diesem Thema schreiben. Auch mit meinen Kindern gab es einige Situationen, die sowohl bei den Kindern als auch bei uns Eltern Stress verursacht haben. Ungerechte Bewertungen in Schularbeiten, der Leistungsdruck vor den Übertritten in weiterführende Schulen, die Anspannungen vor wichtigen Referaten, Klausuren, Prüfungen. Aber, obwohl ich selbst eine ganze Reihe von heftigen Schulstress-Situationen erlebt hatte, habe ich in vielen Situationen, die meine Kinder in der Schule hatten, auch wenig hilfreich reagiert und hätte sie anders unterstützen und stärken können.
Ihr merkt schon, auch ich habe einige Fehler gemacht, weil ich es nicht besser wusste. Oder weil ich dachte „ist ja nicht sooo schlimm“. Doch! Aus Sicht der Kinder und aus ihrem Empfinden ist es nun mal in dem Augenblick schlimm. Aber wir (Eltern und Kinder) haben die Möglichkeit, zu lernen, wie wir zukünftig solche Situationen erleben und bewerten. Wir können uns Strategien überlegen, wie wir mit zukünftigen Situationen anders umgehen – und vielleicht so umgehen, dass erst gar kein negativer Stress aufkommt. Bestenfalls gehen wir mit einem guten Gefühl aus der (dann möglicherweise völlig anders erlebten) Situation.

Unsere Pflicht als Eltern

Wir als Eltern haben so viele Möglichkeiten, den Schulstress für unsere Kinder auf ein erträgliches und vor allem gesundes Maß zu begrenzen und ich sehe alle Eltern in der Pflicht, Schulstress-Symptome Ihrer Kinder sehr ernst zu nehmen. Außerdem sehe auch alle Eltern in der Pflicht, sich das Wissen anzueignen, dass sie Ihre Kinder bestmöglich dabei unterstützen, wie sie solche Situationen, wahrnehmen, erleben und verändern können. Das treibt mich an. Den Kindern zuliebe. Um da etwas zu tun, haben Madeleine und ich die love•live•learn family school gegründet, in der ihr lernen könnt, als Familien-Team gemeinsam zu wachsen und Euren Frieden mit dem Schulsystem zu schließen.
Hätte ich damals schon gewusst, was ich heute über Stress und Selbstwert weiß und hätte ich das ein oder andere Tool zur Verfügung gehabt, wäre meinen Kindern Das ein oder andere erspart geblieben. Sorry dafür. Ich wusste es aber eben selbst nicht besser.“

Und das ist unsere Aufmunterung für Euch, liebe Eltern

Macht Euch nicht runter für Dinge, die Ihr nicht besser wusstet.
Leben ist ständiges Lernen. Leben ist Entwicklung.
Ihr habt es selbst in der Hand.
Dazulernen geht immer.
Ihr könnt es zukünftig anders – besser – machen.
Wir zählen auf Euch!
Schön, dass es Euch gibt.
Ihr möchtet genau JETZT für eure Kids und eure Familie losgehen und gleich herausfinden, ob euer Kind an Schulstress leidet?? Dann holt euch hier die Checkliste, um genau das herauszufinden.

Schulfach-Vorstellungsrunde: Wunderfitzig

Schulfach: Wunderfitzig

Schulfach „Wunderfitzig“ ist konzeptionell fertig und wartet nur noch darauf gestaltet und in die „love•live•learn – family school“ aufgenommen zu werden. Die „love•live•learn – family school“ ist die Schule, die Familien hilft mit dem Schulsystem Frieden zu schließen, statt daran zu zerbrechen. In dieser Onlineschule gibt es acht Schulfächer und weitere Bonus-Fächer. Dieser Blogbeitrag stellt das Bonus-Fach „Wunderfitzig“ vor.

Warum haben wir das Fach „Wunderfitzig“ kreiert?

Ich selbst – Madeleine – bin natürlich absolut davon überzeugt, dass das erste Buch des Autorentrios „wunderfitzigeKids“ namens „Blinky“ Schullektüren-Charakter hat. Vielleicht nicht im bisher bekannten Sinne, wie wir das von „Berlin Alexanderplatz“ oder den „Vorstadtkrokodilen“ kennen. Aber um Dinge zu kreieren, die es schon gibt, habe ich mit Klaus die Schule ja auch nicht gegründet. Die Geschichte von Blinky habe ich zu einer Zeit mitgeschrieben, als ich noch aktiv im Schuldienst war. Bereits damals habe ich davon geträumt, dass Blinky einmal von allen Schüler:innen der Klasse x gelesen wird. Das Entdeckerheft dazu ist genau aus diesem Grund entstanden. Sonja, eine der drei Frauen aus dem wunderfitzigen Kids Team, ist Lehrerin und sieht genau die gleiche Vision. An der Schule, an der sie aktuell unterrichtet, ist es nun auch wirklich so weit gekommen: Blinky wird in der 3. Klasse als „Ganzschrift“ gelesen und sobald Wölkchen erscheint kommt dieses in Klasse 4. Als es also nun darum ging, welche Fächer es in unserer Onlineschule „family school“ geben wird, war natürlich mein erstes Fach „Blinky“! Da ich aber aus zuverlässigen Quellen weiß, dass es noch weitere Bücher geben wird, haben wir dieses Bonus-Fach schlussendlich „Wunderfitzig“ genannt. So können nach und nach auch alle neuen Bücher Einzug halten.

Um was geht es in diesem Fach?

Mit den wunderfitzigen Lebensgeschichten von Opa Blumann wollen Sonja, Vera und Madeleine (wunderfitzigeKids) dazu beitragen, dass Kinder mit einem starken Selbstwert aufwachsen, dass sie ihre Potentiale entdecken und entfalten. Mit Opa Blumann üben und trainieren die Kinder die eigene Vorstellungskraft und den tieferen Glauben in sich selbst. In den Geschichten stecken Mindset Training, Selbstwirksamkeit und Persönlichkeitsentfaltung, Selbstliebe, Achtsamkeit, …
Wunderfitzig bedeutet voller Neugierde erkennen zu können, was mir Freude macht und welches Wunder in mir steckt. Wenn ich tue, was mir Freude bereitet, erfahre ich Selbstwirksamkeit. Daraus erwächst ein unerschütterlicher Glaube an mich selbst. Das ist genau das, worauf es uns in der family school ankommt.
Die Familien der „family school“ erhalten also in ihren „Schultüten“ das Buch und das Entdeckerheft von Blinky. Außerdem bekommen sie auch online eine Audiodatei „Blinky als Hörbuch“. Diese Datei ermöglicht es den Eltern die Geschichte vor dem gemeinsamen Lesen kurz anzuhören oder um sie den Kids auch als Hörbuch zu geben Es gibt Videos mit „Ideen für Eltern“, wie sie mit dem Buch, dem Heft und den Kids vorgehen können und weitere Ideen in einer PDF zum Nachlesen und mit weiteren Worksheets.

Welches Ziel wir mit diesem Fach für unsere Familien sehen?

Wir möchten den Familien ein Buch an die Hand geben, dass sowohl die gemeinsame Zeit als auch das wertvolle Lesen mit der Persönlichkeitsentwicklung aller Familienmitglieder verbindet. Material, um als Team zusammenzuwachsen. In diesem Fach geht es vorrangig um die Kids und die family quality time, da viele Anregungen in der Wunderfitzigen Welt stecken, die das gemeinsam Lesen und Erarbeiten von Blinky anregen.
Und falls du noch ein bisschen mehr Details möchtest oder lieber hörst, statt zu lesen, dann…

Hier kannst Du unseren Podcast anhören

Der Podcast „love•live•learn – family podcast“

Der Podcast „love•live•learn – family podcast“ erscheint ab September 2022 und darauf freuen wir uns schon wirklich sehr!! Es gibt noch einiges zu tun, aber wir arbeiten uns step by step voran. Wir?? Wir sind Klaus und Madeleine und als Experten für Schul- und Familienleben unterstützen wir euch dabei ein Team zu werden und gemeinsam zu wachsen. Gemeinsam starten wir den Podcast, der Familien hilft mit dem Schulsystem Frieden zu schließen, statt daran zu zerbrechen.

Das sind wir

Hinter dem „Wir“ von love•live•learn stehen zwei Menschen, die sich beim Leben ihrer Vision „plötzlich“ getroffen haben und etwas Wunderbares entstehen lassen. Madeleine ist Lehrerin, LernCoach, NeuroCoach und Mama. Zusammen mit Klaus (systemischer Coach, Großvater, Unternehmer und Mentor) sind sie love•live•learn und wenn du genauer wissen möchtest, wer diese beiden Menschen sind, dann klicke dich am besten direkt hierher.

love•live•learn – family blog

Wir wollen auf unserem Blog über die Themen reden, über die es auch in unseren Social Medias (Insta und FB) geht, über die wie Podcastfolgen für euch drehen und die uns schlichtweg am Herzen liegen? Alle diese Themen sind unter der mega großen Überschrift „Familienleben mit Schulkindern“ zu sammeln. Unsere Ideen und Gedanken gehen schon mega weit und es wird eine absolute Überraschung, welches Thema euch wann bereitstehen wird. Es sei nur mal so viel verraten: Vom Alltagsleben über die Gefühlswelt eurer Family bis hin zum Lernen lernen wird es ein großes Angebot geben.

love•live•learn – family podcast

Der Anfang unseres Podcasts lautet: „Hallo und herzlich willkommen bei love•live•learn – family podcast! Der Podcast, der Familien hilft mit dem Schulsystem Frieden zu schließen, statt daran zu zerbrechen. Wir sind Klaus und Madeleine und als Experten für Schul- und Familienleben unterstützen wir euch dabei ein Team zu werden und gemeinsam zu wachsen. Die heutige Folge ist super spannend, denn wir starten heute von 0 und freuen uns tierisch, dass du von Tag 1 an mit dabei bist. In der heutigen Folge wirst du unsere Vision erfahren. Wir erzählen dir, was es mit love live learn auf sich hat. Was wir mit dem Podcast an dich weitergeben möchten und was in den kommenden Folgen auf dich wartet. Viel Freude mit dieser wirklich spannenden und allerersten Folge vom love•live•learn – family podcast.

In den kommenden Monaten erwarten euch Themengespräche, Interviews und Meditationen. Immer sonntags heißt es „Podcast veröffentlichen“ und ihr dürft euch über eine neue Folge freuen, sie genießen und natürlich gerne weiterempfehlen.

love•live•learn – family school

Die „love•live•learn – family school“ ist die Schule, die Familien hilft mit dem Schulsystem Frieden zu schließen, statt daran zu zerbrechen. Wir sind Klaus und Madeleine und als Experten für Schul- und Familienleben unterstützen wir euch dabei ein Team zu werden und gemeinsam zu wachsen. Wir entwickeln gerade die erste Stufe unserer Online-Familienschule, die gespickt mit tollen Videos, Worksheets und Audios die unterschiedlichsten Methoden für euch zusammenfasst. Sowohl die Papas, als auch die Mamas und natürlich auch die Kids erhalten in 6-9 Fächern individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten Input, der jederzeit abrufbar ist. Es wird ZoomCalls „Elternabend“ und „Elternstammtisch“ geben, in denen wir noch mehr in die Tiefe gehen und die Familien vernetzen. Es wird wunderbar… und die Geduld des Wartens wird sicherlich belohnt!

Wir arbeiten außerdem gerade an den Skripten für unseren Podcast. Der „love•live•learn – family podcast“ wird im September an den Start gehen und ebenso gespickt sein mit tollen Themen und Tools rund um das „Stark bleiben – Wachsen – Nicht kaputt gehen“. Außerdem sammeln wir bereits tolle Interviewpartner und Klaus ist fleißig am Meditationen aufnehmen. Eine wunderbare Ergänzung zur Familienschule „family school“.

Du willst den „Einschulungstermin“ der Familienschule nicht verpassen? Kein Problem: Trage dich in unseren Newsletter ein und seid eine der ersten Familien bei der „family school“! Du kannst uns auch auf Facebook oder Instagram folgen und live dabei sein, um die Entwicklungsschritte der Familienschule zu verfolgen.

Hier kannst Du unseren Podcast anhören

[cleverreach form=312745]

Familienleben bereichern

Die Sprache der Liebe als Fundament für deine Familie

Das Familienleben bereichern… Ist das nicht ein Wunsch, den wie Alle haben? Wie wunderbar wäre es, wenn wir in unsere Familie genau wüssten, wem wir unsere Liebe wie zeigen müssen, damit die Botschaft und die tiefe Zuneigung bei ihr oder ihm wirklich ankommt? Wenn sich alle Familienmitglieder wirklich geliebt fühlen würden, weil sie es wüssten, fühlen und erfahren würden… Das Familienleben wäre um so Vieles leichter.

„Tun sie doch!! Wir lieben uns alle in der Familie…“ – Diese Aussage war die Antwort einer Mutter, mit der ich über die 5 Sprachen der Liebe gesprochen habe. Ich fragte einfach nur „Kannst du dir ganz sicher sein, dass deine Tochter die Art, wie du ihr deine Liebe zeigst, so versteht, wie du es meinst?“

Wir senden und empfangen… Doch es soll in diesem Blogbeitrag gar nicht um das Sender- und Empfängermodell o. Ä. gehen. Es sind die 5 Sprachen der Liebe, die mir die Augen geöffnet und das Familienleben erleichtert haben. Die fünf Sprachen der Liebe sind – laut dem Psychologen Dr. Gary Chapman – 5 Wege, mit denen wir unsere Liebe ausdrücken und miteinander teilen können. Diese 5 Sprachen sind:

  • Lob und Anerkennung
  • Zweisamkeit
  • Zärtlichkeit
  • Geschenke
  • Hilfsbereitschaft

Vielleicht kennst du das: Du zeigst deinem Partner oder auch deinem Kind deine Liebe aus vollstem Herzen und doch kommt es immer wieder zu den gleichen Stolpersteinen zwischen euch. Irgendwie scheint dein Partner nicht zu spüren, was du ihm sendest. Es fühlt sich manchmal an, als würdet ihr zwei verschiedene Sprachen sprechen. Du zeigst deinem Kind täglich, wie sehr du es liebst, indem du ihm Sätze sagst, wie „Ich liebe dich“ oder „Ich bin stolz auf dich“ oder „…“! Doch so wirklich rund läuft es mit eurer Beziehung nicht. Dein Kind beschwert sich oft darüber, gar nicht lieb gehabt zu werden.

Der Schlüssel ist die Sprache

Jeder Mensch drückt seine Liebe auf seine eigene Weise aus. Und auch jeder Mensch empfängt sie auf seine Weise. In der Partnerschaft, aber auch in der Familie und unter Freunden. Deine eigene Sprache zu kennen und zu erfahren, welche Muttersprache der Liebe dein Partner und deine Kinder sprechen, wird dich dabei unterstützen, Bedürfnisse zu erkennen, Kommunikation zu erleichtern und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Wir müssen nicht alle die gleiche Muttersprache sprechen, es ist aber eine Wohltat die Sprache des Gegenüber zu kennen und sie sprechen zu lernen, wenn wir sie noch nicht beherrschen.

Die spannendste und eigentlich auf der Hand liegende Erkenntnis an all dem lautet für mich: Wenn unser „Liebestank“ gefüllt ist, sind wir kooperativ, fühlen uns sicher, sind entspannt und offen für Beziehungspflege. Auf die Beziehung zu unseren Kindern übertragen bedeutet das für mich: Wenn der Liebestank meines Kindes ordentlich gefüllt ist, können wir beide eine tolle Beziehung etablieren und mein Kind ist auf meiner Seite, statt „dagegen“ zu gehen. Wir können besser über unsere Unterschiede sprechen und die gesamte Kommunikation wird erleichtert. Wir kooperieren gerne.

Ein weiteres Beispiel: Dein Partner schenkt dir immer wieder Blumen. Zu sämtlichen Anlässen und auch unter dem Jahr kommen wundervolle Sträuße, Gestecke und Blumen zu dir. Du freust dich eigentlich darüber, doch ein Teil von dir denkt sich „Puh, schon wieder Blumen.“ Vermutlich hat dein Partner die Idee, dir damit seine Liebe zu zeigen und ebenso „vermutlich“ sprichst du nicht die Sprache Nr. 4 (Geschenke). Das Wegbringen des Mülls, ohne deine Aufforderung, würde dich langfristig wesentlich glücklicher machen. Auch über das Wechseln der Glühbirne würdest du dich unendlich freuen… Das soll nun kein Klischee-Talk werden. Es ist ein Beispiel! Sicher findest du jetzt gerade beim Lesen selbst einige eigene und für deine Familie passendere Beispiele.

Die 5 Sprachen der Liebe in Kurzform

Die erste Sprache der Liebe „Lob und Anerkennung“ ist schnell erklärt. Hier zählen Worte, Komplimente, Lob, anerkennende Sätze & Co mehr, als Taten. Wenn übrigens du diese Sprache der Liebe bevorzugst, ist es eine wunderbare Unterstützung für deinen Gefühlstank, wenn du dir zum Beispiel am Morgen vor dem Spiegel selbst drei Dinge sagst, die du an dir liebst oder wofür du dankbar bist. Diese Übung gibt ordentlich Kraft am Morgen. Diese Übung geht auch mit deinen Kids, deinem Partner – ganz direkt. Das bringt das Familienleben in Schwung… und wenn es nur bewirkt, dass ihr alle grinsen müsst, weil es sich zu Beginn „komisch“ anfühlt.

Die nächste Sprache „Zweisamkeit“ stellt die gemeinsam bewusst genutzte Zeit in den Vordergrund. Also wertschätzend und mit ungeteilter Aufmerksamkeit Dinge erleben. Wenn übrigens du diese Sprache der Liebe bevorzugst, kannst du direkt damit beginnen, dir selbst ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken. Zum Beispiel mit einem wohltuenden Bad oder einem Spaziergang. Verbringe Zeit mit dir. Ohne Handy, Mail & Co.

Die dritte Sprache „Zärtlichkeit“ meint viel mehr als Berührungen. Es geht um die regelmäßige körperliche Nähe, um Hand halten oder mal über den Rücken streichen. Wenn übrigens du diese Sprache der Liebe bevorzugst, gönn dir gelegentlich mal eine Massage, drücke dir die Füße oder streiche dir die Innenseite deiner Handflächen. Das tut unfassbar gut.

Bei der vierten Sprache „Geschenke“ geht es um liebevolle Gesten, nicht um materielle und teure Geschenke. Blumen pflücken zum Beispiel. Die Art und Weise, wie das Geschenk übergeben wird und die Emotion dahinter sind hier sehr wichtig.  Wenn übrigens du diese Sprache der Liebe bevorzugst, kannst du dir selbst kleine Gesten und Geschenke für deine Lieben überlegen, denn schenken macht dir dann genauso viel Freude, wie beschenkt zu werden.

Mit der „Hilfsbereitschaft“ ist die Runde der 5 Sprachen komplett. Hier geht es um Taten vor Worten. Es geht darum zu helfen, zu unterstützen und das möglichst ohne Aufforderung. Im Familienleben ist es ohnehin Gold wert, sich zu unterstützen. Daran also nicht sparen… Wenn übrigens du diese Sprache der Liebe bevorzugst, frage dich, wie du deinen Mitmenschen etwas Gutes tun kannst. Du fühlst dich erfüllt, wenn du andere unterstützt.

Wie finde ich heraus, wer in meiner Familie welche Sprache spricht? Und welche spreche ich??

Neben kleinen Tests, die man im Internet kostenlos finden kann und die auch bspw. in den Büchern von Chapman zu finden sind, geht es um Beobachten und genaues Hinschauen. Um die Beobachtungen zu schärfen, hier ein paar Fragen. 

  1. Wie zeigt mir XY seine Liebe?
  2. Wie zeigt XY seine Liebe anderen?
  3. Worum bittet XY am häufigsten?
  4. Worüber beklagt sich XY?
  5. Wenn es die Wahl zwischen 2 Sprachen der Liebe hat, für welche entscheidet XY sich?

Bei allen Fragen ist die Häufigkeit der Antworten der Schlüssel. Wir alle beschweren uns mal über Dies oder Das. Wenn wir oft die gleichen Beschwerden hören oder denken, ist das schon mal eine heiße Spur. Spannend, oder?? Nun wünsche ich dir viel Spaß beim Beobachten und Feststellen. Und noch viel mehr Spaß wünsche ich dir danach! Wenn du die Muttersprachen deiner Familie kennst und euer Familienleben gestärkt und bereichert wird.

Du hast Lust die Muttersprache deines Kindes in einem 15-Wochen-Experiment zu erforschen? Melde dich einfach direkt zum Newsletter an und experimentiere los. Viel Spaß und Freude damit!!

Wenn du möchtest haben wir hier auch ganz herzliche warme Buchempfehlungen für dich. Diese Links sind Affiliate-Links, das heißt wir erhalten eine kleine Unterstützung, wenn du darüber kaufst. Wofür wir dir natürlich sehr dankbar sind!!